Campus HeusenstammII. und III. Bauabschnitt

Bauherr: Deutsche Telekom AG, Hanau
Architekten: Lengfeld & Wilisch, Darmstadt
Baubeginn: 01/2003
Fertigstellung: 12/2004
Technikkosten: 17,5 Mio. €

Kurzbeschreibung der Haustechnik

Heizungsanlage: Sanierung der gesamten Heizungsverteilung einschließlich Erneuerung sämtlicher Heizflächen in den Bürogeschossen.
Hydraulische Schaltung: Tichelmann-System
Lüftungsanlagen: Versorgung der Büroräume über vier zentrale Teil-Klimaanlagen. 2,5facher Luftwechsel mit anteiliger Kühlwirkung. Lüftung geschossweise nutzerabhängig schaltbar. Besprechungsbereiche zusätzlich mit Einzelraumregelkreisen ausgestattet.
Versetzen einer Tiefgaragenabluft- und Entrauchungsanlage vom Dach- in das Untergeschoss.
Kälteanlage: Installation von zwei Kompressionskältemaschinen einschl. Rückkühlwerken zur Kälteversorgung der o.g. Teilklimaanlage und der Umluftkühlgeräte für Serverräume.
Kältemaschine mit Funktion: Freie Kühlung.
Aufbau der zugehörigen Klimakaltwasser- und Kühlwasserversorgung.
Gebäudeautomation: Aufbau getrennter Heizungs-Regelgruppen für die einzelnen Gebäude mit Installation einer DDC-Unterstation.
Aufbau von DDC-Unterstation (4ISP) zur Regelung und Steuerung der RLT- und Kälteanlagen. Aufschaltung der neuen ISP auf die vorhandene Gebäudeleittechnik.
Sanitärtechnik: Sanierung der gesamten Sanitärtechnik. Erneuerung sämtlicher Trinkwasser-, Schmutzwasser-Regenwasser- und Feuerlöschleitungen „nass“ und „trocken“.
Erneuerung der gesamten sanitären Einrichtungen. Einbau einer Nass-Trocken-Station zur Trennung der Feuerlöschleitung „nass“ vom Trinkwassernetz.
Eine Doppelenthärtungsanlage versorgt die Lüftungs- und Klimaanlage mit enthärtetem Wasser.
Eine Druckerhöhungsanlage sorgt für genügend Wasserdruck bis in die obersten Geschosse.

Kurzbeschreibung der Elektrotechnik

Starkstromanlage: Sanierung der zentralen Notstromversorgung mit Infrastrukturmaßnahmen,
stockwerksweise Energieerfassung im LON-Umfeld mit zentraler Auswertung.
Stromschienensysteme in den Hauptsteigebereichen der Hochhäuser.
Niederspannungsinstallation unter Berücksichtigung der Hochhausrichtlinien und des Bestandes.
Versorgung der Bürobereiche mittels Unterflurkanalsystemen und Brüstungskanal- systemen.
Lichtplanung: Tageslichtabhängige Beleuchtungsanlage, dekorative Stehleuchten unter Einbeziehung architektonischer Aspekte und den Richtlinien für Bildschirmarbeitsplätze in sämtlichen Bürobereichen. Lichttechnische Gestaltung der öffentlichen Bereiche.
Schwachstromanlage: Anbindung an bestehende Zentralstruktur. Erweiterung der Unterzentralen der Sicherheitsbeleuchtungsanlage, Brandmeldeanlage und RWA-Anlagen.
Beschallung, medientechnische Ausstattung der Besprechungs- und Konferenzbereiche.
Passives Datennetz mit CAT-7-Komponenten mit sekundärseitiger Anbindung an die zentrale Datenstruktur.
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